Sonntag, 24. Mai 2015

Rezension: Dein eines, wildes, kostbares Leben


Titel: Dein eines, wildes, kostbares Leben
Autor: Jessi Kirby 
übersetzt von: Anja Herre
Verlag: Kosmos Verlag
Reihe: -
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Hardcover
Umfang: 304 Seiten
Preis: 14,99 € [D]
ISBN: 978-3-440-14448-0


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Inhalt
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""Sag mir, was hast du vor mit deinem einen, wilden und kostbaren Leben?“ Diese Frage stellt ein Englischlehrer seiner Abschlussklasse. Die Antworten darf jeder in ein Tagebuch schreiben, das danach eingesammelt und zehn Jahre unter Verschluss gehalten wird. 

Die 17-jährige Parker Frost weiß zumindest, was man von ihr erwartet: zum Medizinstudium nach Stanford. Am besten mit dem Stipendium, das zu Ehren von Julianna und Shane eingerichtet wurde, die vor zehn Jahren nach einem Autounfall verschwanden. Als Parker durch Zufall das Tagebuch von Julianna findet und darin liest, ist sie erschüttert. Denn deren Leben stellt sich plötzlich ganz anders dar. Was geschah damals, in der Nacht des Unfalls? Und ist es möglich, dass Julianna noch am Leben ist? Das Ergründen von Juliannas Geheimnis bedeutet für Parker letztlich eine Reise zu ihrem innersten Selbst und zu dem, was sie wirklich will." // Leseprobe 


Meinung
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Die Beschreibung des Buches lies mich hohe Erwartung in Punkto Spannung, Moralvorstellungen von Jugendlichen und dessen Philosophie des Lebens stellen. Auch das Cover machte dieses Buch so reizvoll für mich, ist es nicht super schön gestaltet?

Aber alles nach der Reihe: Parker Frost, die Hauptprotagonisten mit einem komischen Vornahmen, erzählt diese Geschichte aus der Ich-Perspektive. Parker hat eine genaue Vorstellung von ihrem Leben und lässt sich nie von spontanen Gefühlen leiten. Sie ist starr und voreingenommen. Anfangs war das ok. Über die Zeit hat mich diese Eigenart genervt. 
Schlimmer war allerdings ihre Mutter, die bis über beide Ohren in ihrer Arbeit ( sie besitzt ein Modegeschäft ) steckt. Sie macht ihrer Tochter strikte Anweisungen wie sie ihr Leben zu leben hat und erlaubt ihr so gut wie keine Freizeitaktivitäten, was Parker allerdings nicht weiter zu stören scheint. Dieses Verhalten von Parker war unrealistisch. 
Innerlich spielte sich ihr "eines, wildes, kostbares" Leben ab aber äußerlich war sie unflexibel und - ja leider langweilig. 

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