Freitag, 24. Juli 2015

Rezension: Liebe ist was für Idioten. Wie mich. - Sabine Schoder




Titel: Liebe ist was für Idioten. Wie mich.
Autor: Sabine Schoder
Verlag: Fischer Kinder- und Jugend-Taschenbuch
erschienen: 23. Juli 2015
Reihe: -
Umfang: 352 Seiten
Preis: 12,99 € [D] Paperback
ISBN: 978-3-7335-0151-8

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Inhalt
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"Eine Liebesgeschichte, so echt, dass sie weh tut – und so berauschend, dass sie süchtig macht

Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Da kann es auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet.

Wirklich. Kein großes Ding. So was passiert. Aber ausgerechnet ihr? Nein! Ganz. Sicher. Nicht.
Oder vielleicht doch?"



Meinung
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Erwartet habe ich von diesem Buch eine humorvolle, turbulente Liebesgeschichte mit Startschwierigkeiten. 
Doch schon als ich das Buch anfing, verflüchtigte sich der Eindruck ein lustiges Buch zu lesen, sofort.

Viki (eigentlich Viktoria) erzählt aus ihrem Leben, aus der Ich-Perspektive.
Sie hat eine sehr schwierige Wohnsituation, da sie mit ihrem alkoholabhängigen, aggressiven und meist benebelten Vater in einer kleinen drei Zimmer Wohnung zusammenlebt.
Somit bleibt Viki, in ihrem Zuhause kein Platz um sich richtig entfalten zu können und versucht demnach der schrecklichen Situation so oft wie möglich zu entfliehen.
Oft trifft sie sich mit ihrer besten Freundin Mel, die ihr immer vertrauenswürdig und hilfreich zur Seite steht.

Als Mel und Viki eines abends dann einen zwielichtigen Club besuchen und Viki plötzlich mit dem Bandleader, einer ihr verhassten Band rumknutscht, findet die Geschichte ihren spannenden Anfang.

Der Schreibstil von Sabine Schoder ist sehr außergewönlich. Ich habe wirklich Startschwierigkeiten mit diesem Buch gehabt, da es so traurige, hoffnungslose und böse Situationen im Leben einer so jungen, tollen Protagonistin beschreibt, dass ich wirklich nicht viele Seiten auf einmal lesen konnte, da es mich so mitgenommen hat.
Diesen Aspekt muss ich dennoch als positiv auffassen, da der Schreibstil somit sehr eingängig, realistisch und empathisch geschrieben ist. Mir ging Vikis Leben, ihre Sorgen und Nöten sehr nah. [...]

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