Montag, 13. Juli 2015

Rezension: Schizo : Traue niemandem. Vor allem nicht dir selbst.



Titel: Schizo - Traue niemandem. Vor allem nicht dir selbst.
Autor: Nic Sheff
übsetzt von: Maren Illinger
Verlag: Fischer Taschenbuch
erschienen: 25. Juni 2015
Reihe: -
Umfang: 272 Seiten
Preis: 8,99 € [D] (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-7335-0088-7


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Inhalt
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"Ein Thriller zwischen Realität und Wahnsinn.

Während Miles‘ erstem schizophrenen Anfall verschwindet sein Bruder spurlos. Zwei Jahre später hat die Polizei die Suche längst aufgegeben. Aber Miles ist sich sicher: Sein Bruder wurde entführt, und er muss ihn retten. Und so macht er sich heimlich auf die Suche, begleitet nur von den Stimmen in seinem Kopf … und er findet eine Wahrheit, die alles in Frage stellt, woran er je geglaubt hat.

Ein packender Thriller – und die Geschichte eines Jungen, der darum kämpft, die Grenze zwischen Wirklichkeit und Einbildung wiederzufinden."



Meinung
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Normalerweise ist das Psycho-Thriller-Genre nicht meins. Meist sind mir die Handlungen zu langwierig bis man dem Täter auf die Schliche kommt. Oft wird in diesem Genre generell nur Spannung über ein Opfer / eine Tat erzeugt, was ich ziemlich lahm finde.

Anders bei "Schizo - Trau niemandem. Vor allem nicht dir selbst.". Eine Suche eines schizophrenen Jungen nach seinem tot-geglaubten Bruder startet und zog mich völlig in seinen Bann. 
Ich habe dieses Buch komplett, an einem Stück, in ein paar Stunden durchgelesen und war von dem Ende erstaunt, entsetzt und völlig perplex.

Aber alles auf Anfang: Miles, ein geistig-kranker Junge von ca 15 Jahren, qäulen Übelkeit, Kopf- und Magenschmerzen, Schwindel und Schweißausbrüche. 
Durch die ständigen Vorwürfe an sich selbst, dass er sein Bruder damals am Strand nicht aus den Augen hätte lassen dürfen und somit sein spurloses Verschwinden, hätte verhindern können, geriet Miles immer tiefer in die Schizophrenie und muss daher immer mehr Tabletten gegen die verwirrenden Symptome nehmen.

Der Schreibstil von Nic Sheff ist sehr außergewönlich. Harte Ausdrücke, unverblümte Dialoge und Themen wie Drogen, Alkohol, Sex und Sucht sind hier an der Tagesordnung.
Die Beschreibungen der Stimmung Mile's war sehr realistisch und zeitgemäßg dargestellt. 
Da der Hauptprotagonist in einer sehr schwierigen Lebenslage steckt, ist es dem Leser möglich starke Empathie und großes Mitgefühl für diesen aufzubringen. [...]




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