Donnerstag, 9. Juli 2015

Rezension: Traumflieger - Jando


Titel: Traumflieger : 
Lena schreibt Briefe an Gott
Autor: Jando
illustriet von: Antjeca
Verlag: KoRos Nord
erschienen: 08. Mai 2015
Reihe: -
Umfang: 160 Seiten
Preis: 13,99 € [D] ( Hardcover )
ISBN: 978-3-9814863-2-2

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Inhalt
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"Lena und Lasse sind dicke Freunde, die viel Spaß miteinander haben. Dann wird Lasse immer trauriger und dem Mann im Mond bricht das Herz. Der Himmel verfinstert sich, anhaltende Dunkelheit droht. Lenas Hoffnung sind Superhelden, die der Himmel schickt. Jedoch erfährt sie von der Taube Anastasia, dass sie und Lasse auserkoren sind, dem Mann im Mond zu helfen. Gemeinsam mit Lenas Hund Benny Buxbeutel und Schmusewal Schnorchi machen sie sich auf den Weg, um einen Auftrag zu erfüllen, der für zwei Kinder im Alter von neun und zehn Jahren eigentlich viel zu schwierig ist. Die Beiden erleben spannende Abenteuer und riskieren sogar ihr Leben. Wie schon in seinem Bestseller „Sternenreiter. Kleine Sterne leuchten ewig“ knüpft Jando an die Tradition der Märchenerzähler an. Fabelhafte Wesen, überraschende Wendungen und magische Momente ziehen kleine und erwachsene Leser gleichermaßen in Bann. Eine poetische Geschichte mit zeitlosen Botschaften und zauberhaften Illustrationen der Künstlerin Antjeca." // Leseprobe



Meinung
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Der KoRos Nord Verlag hat mir, dieses Buch für eine Buchbesprechung angeboten und es mit dem Buch "Der kleine Prinz" verglichen. Dieser Vergleich lies mich doch sehr hohe Erwartungen an dieses 
-ja eigentliche- Kinderbuch stellen. 
Wie ihr ja warscheinlich alle wisst, bin ich ein absoluter Fan von dem kleinen Prinzen gewesen und bislang habe ich noch kein Kinderbuch gelesen, welches mich so in seinen Bann zog und mich so sehr zum nachdenken anregte. Also: hohe Erwartungen.

Als ich das Buch zum ersten Mal sah, war ich postiv überrascht von der hohen Qualität des Einbands. Dieser ist sehr stabil. Das Buch hat auch ein witziges Format, sehr breit und weniger hoch als andere Bücher. Die Farbigkeit, dieses dunklen Blau's (und ebenso der Titel) lässt einen erahnen, in welche Traumwelt wir hier abtauchen dürfen.

Der Anfang des Buches hat mich doch sehr an den kleinen Prinzen erinnert. Das ändert sich aber sobald der Prolog vorbei ist. Denn nach diesem, steigen wir in die eigentlich, richtige Geschichte ein.

Eine Familiengeschichte wird aus der Sicht eines kleinen Jungen ( Jan ) geschildert. Dieser freut sich über den neuen Schnee, welcher über Nacht, in dem Familienurlaub, die Landschaft zuschneite und trommelt die Familie zu einem Strandspaziergang zusammen. 
Der Schreibstil schwenkt zwischen kindlicher Ausdrucksweise, welches den Charakter Jan und auch den seiner Schwester Phoebe sehr realistisch wirken lassen, hin zu blumigen Beschreibungen der Landschaften und Stimmungen der Personen. 
Als die Familie dann aber in ein Sturmgewitter gerät, rettet sie nur der wohlige Schutz eines alten Leuchtturms, in dem ein alter Mann lebt. Dieser erzählt der Familie die Geschichte über die Traumflieger : Lena und Lasse.

Das Buch handelt nun ausschließlich von der Geschichte der Traumflieger. Die Geschichte, in der Geschichte, hat mich anfangs sehr verwundert und positiv überrascht. 
Der Schreibstil ist sehr eingängig, zwar einfach zu lesen aber dennoch sehr verspielt. Zwischenzeitlich denkt und fühlt man sich wieder wie ein Kind, welches die Welt neu entdeckt.
Diese kindliche Anschauung der Welt, hat mich besonders fasziniert. Auch die Geschichte um Lena und Lasse hat seine Spannungen, Wendungen, ist sehr schnellebig und greifbar. [...]





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