Donnerstag, 17. September 2015

Rezension: Changers : Oryon - T. Cooper, Allison Glock



Titel: Changers - Oryon
Autor: Allison Glock, T. Cooper
übersetzt von: Manuela Knetsch
Verlag: Kosmos
erschienen: 8. September 2015
Reihe: Changers-Reihe # 2
Umfang: 368 Seiten
Preis: 16,99 € [D] HARDCOVER 
ISBN: 978-3-440-14363-6


Verlag // Autor // Goodreads 







Inhalt
────────────────────────────────────────────────────────────────────"Bei ihrer zweiten Veränderung wacht die 15-jährige Drew als Junge auf. Drew ist jetzt Oryon, ein cooler afro-amerikanischer Skatertyp. Gerade, als sie sich an ihre weibliche Identität gewöhnt hatte! 
Doch so ist das Leben für einen Changer, eine alte Menschenart, deren Angehörige jedes Highschooljahr als eine andere Person existieren müssen. Bis zum nächsten Sommer wird Oryon lernen, wie sehr die Welt um ihn herum versucht, ihn in das zu verändern, was sie in ihm sieht – und dass er nur er selbst sein kann, wenn er sich dem widersetzt."


Meinung
────────────────────────────────────────────────────────────────────
Wie sehr ich mich gefreut habe, als ich dieses Buch zugesandt bekommen habe, kann ich kaum beschreiben. 
Sofort als ich es ausgepackt hatte, musste ich beginnen dieses Buch zu lesen. 
Von dem ersten Band "Changers - Drew" war ich sowas von überzeugt und begeistert, dass es für mich kein Halten mehr gab.

Riesige Erwartungen wurden gestellt. Ich erinnerte mich, dass ich den Schreibstil von T. Cooper und Allison Glock richtig realistisch, eingängig und atmosphärisch fand. Er spiegelt einfach die Jugendlichkeit im treffensten Kern wider. 
Ebenso startete "Changers - Oryon". Begeisterung! Ich wurde also nicht enttäuscht. Der humorvolle Spachgebrauch wurde hier nahtlos weitergeführt. 

Die Erzählerperspektive ist anfangs aus Drew's Sicht, nach der Verwandlung aus Oryons. Man lernt also eine neue Person kennen.
Spannend ist allerdings auch, dass immer wieder Gedankenbruchstücke von Ethan und Drew zwischen der Persönlichkeit von Oryon auftauchen. Als Beispiel: Ethan hat, als er Drew geworden ist, sich angewöhnt wie ein Mädchen zu sprechen und beendete deswegen seine Antworten oft mit einem imaginären Fragezeichen. Diese Stimmerhöhung am Ende eines Satzes hört sich wohl besonders weiblich an. Als Drew nun aber Oryon wird, muss er sich schnellstens von dieser Angewohnheit trennen und sich einen neuen coolen "Slang" erfinden. Alles muss eben stimmig sein.

Diese Hin- und Hergerissenheit, welche mich ja auch schon im ersten Buch vollends begeistert hat, weil sie so realistisch und irrwitzig erzählt wurde, ließ mich auch in diesem Band wieder atemlos weiterlesen. 
Seite für Seite verstrich und ich konnte mich einfach nicht mehr stoppen. Nach zwei Tagen war dieses grandiose Buch ausgelesen. 
Bitte, her mit dem dritten Band! Ich kann einfach nicht so lange warten. [...]



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen