Donnerstag, 22. Oktober 2015

Rezension: In den Augen der Nacht - Inés Garland



Titel: In den Augen der Nacht
Autor: Inés Garland
übersetzt von: Ilse Layer
Verlag: KJB-Verlag
Reihe: -
erschienen: 22. Oktober 2015
Umfang: 192 Seiten 
Preis: 14,99 € [D] (Hardcover)
ISBN: 978-3-7373-4011-3

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Inhalt
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"Der neue Roman der Deutschen-Jugendliteratur-Preisträgerin Inés Garland

Eigentlich will Dalila nur Pablo vergessen, als sie sich ihrer Schwester und deren Freundinnen anschließt, um an einem See in der argentinischen Pampa zu zelten. Sie ist fasziniert von der scheinbar endlosen Weite der Landschaft, der Stille und der allgegenwärtigen Natur. Bei einem Spaziergang im Wald begegnet sie Tharo. Er ist anders als die Jungen, die sie aus Buenos Aires kennt: schweigsam, ernst, zurückkaltend, fast abweisend. Von Anfang an fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Wenig später entlarven die Tagebücher von Tharos Mutter die ländliche Idylle, aber da ist es schon beinahe zu spät. 

Meisterhaft gelingt es Inés Garland,vertraute Gefühle wie Angst, Hass, Zweifel, Trauer und Liebe, die uns oft sprachlos lassen, in Worte zu fassen."



Meinung
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Die Auszeit Dalila's, welche mit vielen Sorgen zu dem Urlaub ihrer Schwester und deren Freundinnen dazustößt, stellt sich als gelunge Abwechselungen zu ihrer sonst so enttäuschenden Beziehung dar.
Als Dalila einen verträumten Spaziergang in den Wäldern Argentiniens macht, verläuft sie sich plötzlich und findet den Weg zu ihrem Zelt nicht mehr zurück. 
Zum Glück findet sie, während sie durch den Wald irrt, eine kleine Hütte in der sie Unterschlupf von der urigen, alten Saqui gewehrt bekommt. Diese stellt sich als sehr liebenswürdig und herzlich herraus und bietet Dalila einen Tee und eine warme Decke an.
Als dann Tharo, der gutaussehende Enkel Saqui's die Hütte betritt und sich Dalila vorstellt, ist es schon um sie geschehen. 
All ihre Ärgernisse mit Pablo, ihrem Freund aus der Heimat scheinen plötzlich unwichtig. Dalila kann nur noch an Tharo denken, nachdem er sie sicher zum Zelt begleitet hat.

Man sollte nicht meinen, dass man es hier mit einer typischen Liebesgeschichte zu tun hat. Die Anbandlung zwischen Dalila und Tharo geschehen sehr zögerlich. Im Vordergrund steht in dieser Geschichte, Zwischenmenschlichkeit und viele Gefühle wie Wut, Trauer, Liebe, Freundschaft, Zweifel und Hoffnung. Man merkt Dalila an, dass sie solangsam erwachsen wird und Dinge, durch einen Tapetenwechsel plötzlich ganz anders aussehen können.[...]

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